Das neue „Heislitz-Baguette“ in Kriftel misst lange 70 Meter!

Das neue „Heislitz-Baguette“ in Kriftel misst lange 70 Meter!

29.03.2012 10:39

Der Inhaber und Meister der Familienbäckerei Heislitz in Hofheim-Marxheim, Stammhaus (mit Filialen in Kreis und Rhein-Main), Matthias Heislitz, trägt seine Neuansiedlung in Kriftel als Grafik mit sich auf dem iPhone: Jetzt ließ er Interessierte draufschauen, damit sie sich ebenfalls einen Eindruck verschaffen können, wie das neue Stammhaus aussehen und beschaffen sein wird.

Der durchaus imposante Neubau misst 70 Meter Länge. Der Meister lacht, wenn der Betrachter darüber vom neuen „Heislitz-Baguette“ spricht. Aber die Länge fügt sich passend in das langgestreckte Grundstück an der Kapellenstraße. Nachdem doch einige Hindernisse wie Lärmschutz, Zauneidechsen und dann noch die Archäologen „ausgeräumt“ werden konnten, kann nun mit den Vorbereitungen für den Bau begonnen werden.

In einem letzten Gespräch in der vergangenen Woche mit dem Hessischen Landesamt für Denkmalpflege, bei dem auch der Erste Beigeordnete Franz Jirasek teilnahm, konnte Einigung erzielt werde, dass das Grundstück Ende der Woche „freigegeben“ wird. Im Grunde sollte die von Heislitz und mit der großen Bäckerfamilie abgestimmte Planung „Gläsernes Backhaus“, die er mit dem Wirtschaftsförderer der Gemeinde und Ersten Beigeordneten Franz Jirasek bereits 2011 vorstellte, schon in halber Höhe und Länge stehen, doch „im Grunde“ war dann schützenswertes Leben von Zauneidechsen auf dem rund 5.500 Quadratmeter großen Grundstück erkannt worden, die zunächst auf dem Grundstück lebensfreundlich und naturnah umgesiedelt werden müssen. Eine kleine Grundstückumlegung darauf seitens der Gemeinde musste auch noch geschafft werden. Als das alles anberaumt worden war, wurden gegenüber auf dem Baugrundstück fürs Pflegeheim die „kalten Kelten“ in Herbst und Winter 2011 regelrecht durch Heizöfen für die Ausgräber und Archäologen angewärmt: Doch gottlob: außer Scherben nichts zu erben! Die Fundstücke erwiesen sich nicht als Sensation gar mit der Folge zu erwartender, weiterer „sagenhafter“ Ausgrabungsschätze – und auch noch auf auszudehnendem Gelände gegenüber auf dem von Heislitz erworbenem Areal.

Nun hofft Bauherr Heislitz nach Tierschutz nicht noch weiter an Tempo in seiner Bauabsicht auf seinem Grundstück einzubüßen.Wenn das gelingt, soll es hier im nächsten Winter bereits mollig warm werden: Dann wird für die Backstraßen produziert, im Geschäft verkauft, im Café heiß und kalt ausgeschenkt und im Auto im Vorbeifahren am Autoschalter die Brötchentüte auf dem Beifahrersitz abgelegt. Der Meister wird dieses Meisterstück machen. Aus Überzeugung, mit moderner Bäckereitechnik und ausgebildetem Bäckerhandwerk Qualität zu schaffen und darauf den guten Geschmack der Kunden zu gewinnen und zu halten. Darauf kommt es ihm an. „Die Zukunft meines Handwerks“, sagt er, „sind Qualität und der Zuspruch des Kunden auf sie.“

Im Gespräch mit Heislitz betonte Erster Beigeordneter Franz Jirasek nochmals, wie sehr sich auch die Gemeinde Kriftel auf die Umsetzung des Projektes freut. Von Beginn an stand die Gemeinde dem Projekt aufgeschlossen gegenüber und unterstütze das Projekt auch gegenüber den übergeordneten Behörden.

Dieser Artikel erschien am 29.03.2012 im Pressearchiv der Gemeinde Kriftel
Autor: nicht bekannt

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